Gegen den Quds-Marsch 2019

Gegen den Quds-Marsch! Kein Islamismus und Antisemitismus in Berlin

Kundgebung gegen den Quds-Marsch:
Samstag, 1. Juni 2019, 15 Uhr
George-Grosz-Platz (Schlüterstr./Kurfürstendamm),
Berlin-Charlottenburg

Facebook-Veranstaltung zur Kundgebung

Jedes Jahr am letzten Freitag des islamischen Fastenmonats Ramadan marschieren radikale Islamist/innen und Anhänger/innen der Diktatur im Iran durch Berlin und rufen zum Kampf gegen Israel auf. Sie wollen „al Quds“ (Quds ist der arabische Name für Jerusalem) erobern und den jüdischen Staat vernichten.

Wir halten es für unerträglich, dass es möglich ist, mitten in Berlin zur Zerstörung der größten jüdischen Gemeinschaft dieser Welt aufzurufen: Israel. Wir demonstrieren für Solidarität mit Israel und protestieren gegen jede Form von antisemitischer und islamistischer Propaganda in Berlin.

Der „Quds-Tag“ wurde 1979 vom iranischen Revolutionsführer Ayatollah Khomeini als politischer Kampftag etabliert, an dem weltweit für die Vernichtung Israels geworben wird. Der Quds-Marsch in Berlin ist quasi der Lautsprecher der islamistischen Diktatur im Iran auf dem Kudamm. Es demonstrieren Antisemit/innen verschiedener Spektren, darunter Anhänger/innen der Terror-Organisation Hisbollah, der iranischen Revolutionsgarden, des Islamischen Zentrums Hamburg, Funktionäre der „Islamischen Gemeinschaft der schiitischen Gemeinden Deutschlands“ (IGS) sowie palästinensischer Terror-Organisationen. Unter dem Vorwand, die Rechte von Palästinenser/innen zu vertreten, wird ein radikales Islamverständnis und Homophobie propagiert, werden antisemitische Verschwörungstheorien verbreitet, und eine aggressive Kampfbereitschaft gegen den Westen demonstriert.

Gegen die vom iranischen Regime aus gesteuerte Propaganda setzen wir unsere Solidarität mit allen Demokratinnen und Demokraten aus der Region: mit den Oppositionellen im Iran und im Exil, mit den Homosexuellen und den Frauen, die für ihre Freiheit und gegen den Schleierzwang kämpfen, mit kurdischen und yesidischen Organisationen, die in der Region unter der aggressiven Außenpolitik des Iran leiden.

Deutschland muss dem Beispiel der Niederlande und Großbritanniens folgen: Für ein Verbot der gesamten Hisbollah!
Gemeinsam gegen Islamismus, Antisemitismus und Antizionismus!
Solidarität mit Israel und mit der demokratischen Opposition im Iran!
Für Freiheit und Demokratie im Iran!

Disclaimer:
Unser Eintreten gegen den Quds-Marsch und gegen Islamismus ist gleichzeitig ein Eintreten für eine Gesellschaft, in der man ohne Angst verschieden sein kann. Das heißt, dass wir jede Art von Antisemitismus ebenso ablehnen wie Homophobie, Rassismus, Frauenfeindlichkeit und andere Formen der Diskriminierung. Wir lehnen daher jede Unterstützung durch rechtsextreme und rechtspopulistische Organisationen und Parteien ebenso ab wie Parolen und Symbole, die entsprechende Gruppen unterstützen. Die Veranstalter*innen behalten sich vor, Personen die dahingehend in Erscheinung treten der Kundgebung zu verweisen. Die Entscheidung darüber, wer diesem Spektrum zuzurechnen ist, liegt im Ermessen der Veranstalter*innen.

Initiativkreis:
• Amadeu Antonio Stiftung
• American Jewish Committee Berlin
• DGB Berlin-Brandenburg
• Deutsch-Israelische Gesellschaft Berlin-Brandenburg
• Green Party of Iran
• haOlam. de / ADC Bildungswerk e.V.
• IIBSA – International Institute for Education and Research on Antisemitism
• Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus
• Jüdische Gemeinde zu Berlin
• Junges Forum der Deutsch-Israelischen Gesellschaft
• Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg
• Kurdische Gemeinde Deutschland
• Mideast Freedom Forum Berlin
• STOP THE BOMB Kampagne
• WerteInitiative. jüdisch-deutsche Positionen

Gegen den Quds-Marsch! Kein Islamismus und Antisemitismus in Berlin

Kundgebung gegen den Quds-Marsch:Samstag, 1. Juni 2019, 15 UhrGeorge-Grosz-Platz (Schlüterstr./Kurfürstendamm),Berlin-CharlottenburgJedes Jahr am letzten Freitag des islamischen Fastenmonats Ramadan marschieren radikale Islamist/innen und Anhänger/innen der Diktatur im Iran durch Berlin und rufen zum Kampf gegen Israel auf. Sie wollen „al Quds“ (Quds ist der arabische Name für Jerusalem) erobern und den jüdischen Staat vernichten.Wir halten es für unerträglich, dass es möglich ist, mitten in Berlin zur Zerstörung der größten jüdischen Gemeinschaft dieser Welt aufzurufen: Israel. Wir demonstrieren für Solidarität mit Israel und protestieren gegen jede Form von antisemitischer und islamistischer Propaganda in Berlin.Der „Quds-Tag“ wurde 1979 vom iranischen Revolutionsführer Ayatollah Khomeini als politischer Kampftag etabliert, an dem weltweit für die Vernichtung Israels geworben wird. Der Quds-Marsch in Berlin ist quasi der Lautsprecher der islamistischen Diktatur im Iran auf dem Kudamm. Es demonstrieren Antisemit/innen verschiedener Spektren, darunter Anhänger/innen der Terror-Organisation Hisbollah, der iranischen Revolutionsgarden, des Islamischen Zentrums Hamburg, Funktionäre der „Islamischen Gemeinschaft der schiitischen Gemeinden Deutschlands“ (IGS) sowie palästinensischer Terror-Organisationen. Unter dem Vorwand, die Rechte von Palästinenser/innen zu vertreten, wird ein radikales Islamverständnis und Homophobie propagiert, werden antisemitische Verschwörungstheorien verbreitet, und eine aggressive Kampfbereitschaft gegen den Westen demonstriert.Gegen die vom iranischen Regime aus gesteuerte Propaganda setzen wir unsere Solidarität mit allen Demokratinnen und Demokraten aus der Region: mit den Oppositionellen im Iran und im Exil, mit den Homosexuellen und den Frauen, die für ihre Freiheit und gegen den Schleierzwang kämpfen, mit kurdischen und yesidischen Organisationen, die in der Region unter der aggressiven Außenpolitik des Iran leiden.Deutschland muss dem Beispiel der Niederlande und Großbritanniens folgen: Für ein Verbot der gesamten Hisbollah!Gemeinsam gegen Islamismus, Antisemitismus und Antizionismus!Solidarität mit Israel und mit der demokratischen Opposition im Iran!Für Freiheit und Demokratie im Iran!

Gepostet von JFDA – Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus am Montag, 27. Mai 2019