Hintergrund

Hintergrund

Der „Quds-Tag“ wurde 1979 vom iranischen Revolutionsführer Ayatollah Khomeini als politischer Kampftag etabliert, an dem weltweit für die Vernichtung Israels geworben wird. Der Quds-Marsch in Berlin ist quasi der Lautsprecher der islamistischen Diktatur im Iran auf dem Kudamm. Es demonstrieren Antisemit/innen verschiedener Spektren, darunter Anhänger/innen der Terror-Organisation Hisbollah, der iranischen Revolutionsgarden, des Islamischen Zentrums Hamburg, Funktionäre der „Islamischen Gemeinschaft der schiitischen Gemeinden Deutschlands“ (IGS) sowie palästinensischer Terror-Organisationen. Unter dem Vorwand, die Rechte von Palästinenser/innen zu vertreten, wird ein radikales Islamverständnis und Homophobie propagiert, werden antisemitische Verschwörungstheorien verbreitet, und eine aggressive Kampfbereitschaft gegen den Westen demonstriert.

Rückblick

Eine Auswertung des Quds-Marsches in Berlin haben in den vergangenen Jahr die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS), das Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. (JFDA), Das Register Charlottenburg-Wilmersdorf und Research and Documentation (Re Doc) vorgenommen (Auswertung 2018).

2017: Auswertung und Video
2016: Auswertung und Video
2015 und 2014: Video